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Arbeitsdienst in Alt Schwerin 1934

alt="Schnitterkaserne"

Die sogenannte Schnitterkaserne diente als Unterkunft zumeist polnischer Arbeiter, die in der Erntezeit eingesetzt wurden.


Das Museum hat ein Zimmer der Vorarbeiter erhalten.

In der Schnitterkaserne befindet sich heute eine sehr interessante Ausstellung zur Geschichte der Landwirtschft.

Arbeitsdienst Alt SchwerinARBEITSDIENST ALT Schwerin

1934 diente die Schnitterkaserne dem Arbeitsdienst, der damals noch freiwillig war. Doch bald wurde er zur Pflicht.

Heute kann man die Vorgänge wieder besser verstehen, fällt die Gesellschaft doch in alte Verhältnisse zurück...

Die Fotos sind Rückseitig beschriftet: Arbeitsdienst 1934-35; Abteilung 6/64 Zug Schwerin...

Der Arbeitsdienst wurde unter anderem dazu eingesetzt, einen Verbindungskanal zwischen dem Drewitzer See und dem Plauer See herzustellen.
Die über den Kanal laufenden Brücken wurden in den letzten Kriegstagen von SS und Arbeitdiensteinheiten zerstört, der Vormarsch der Sowjetarmee konnte damit nicht gestoppt werden sondern hatte weitere sinnlose Zerstörung und Blutvergiessen zur Folge.

Es ist nicht unwahrscheinlich das der Arbeitsdienst auch zum Erstellen der Bunkeranlagen der Munitionsfabrik eingesetzt wurde, deren Tunnel beim Autobahnbau später beseitigt wurde, während die Reste am Plauer See noch vorhanden sind.

Kriegsgefangene und sogenannte Ostarbeiter mussten später die an die Front geschickten Männer für verschiedene Arbeiten ersetzen.

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