Glashütte in Mecklenburg

Glashütte ist ein kleiner Ort der zwischen Ortkrug, Alt Schwerin und Karow liegt.
Interessant an Glashütte ist nur der Ortsname. Er weisst darauf hin, daß hier im Endmoränengebiet der Sand im 18. und 19. Jahrhundert zur Glasherstellung genutzt wurde. Damit einher ging auch der Raubbau an den Buchenwäldern, die durch Kiefern ersetzt wurden.
Auch für die Teerherstellung wurden die Buchen gebraucht. Zeugnisse hiervon werden in Sparow wach gehalten, wo ein intakter Teerofen alter Technologie zu besichtigen ist. Böse Zungen machen die DDR für den zum Teil 70 jährigen Kiefernbestand verantwortlich... .
Die Naturparkverwaltung strebt bis 2100 (vorher 2030) einen Ausgleich des Baumbestandes an. Es sollen dann Wälder mit etwa 60 % Kiefern und 40% Buchen vorhanden sein.

Mit den Kiefern verliert der Wald auch einige wertvolle niedrigwachsende Pflanzen, die durch das Laub im Sommer nicht mehr genug Licht bekommen werden.

In Glashütte hat auch Oberförster Forstingeneur Max Dittrich seinen Sitz.
Ein Besuch von Glashütte ist nicht empfehlenswert. Es ist unattraktiv. Es leben hier mehr Hunde als Menschen. Die Hunde geben einem beim vorbeigehen auch zu verstehen, das Besucher hier nicht willkommen sind.

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